Im Alltag eines Handwerksbetriebs zählt jede Stunde – und trotzdem steigen die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit stetig. Gerade beim Bau von Fundamenten und Bodenplatten stehen viele vor der Frage: Wie lassen sich Kosten, Zeit und Umweltbelastung reduzieren, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen? Schaumglas als Baustoff bietet hier eine überraschende Lösung. Es verbindet hohe Tragfähigkeit mit einfacher Verarbeitung und ermöglicht es, auf klassische Betonplatten zu verzichten. Das spart nicht nur CO₂, sondern eröffnet auch neue Wege für zirkuläres Bauen und schnelle Baufortschritte. In diesem Artikel erfährst du, wie Schaumglas in der Praxis eingesetzt wird, welche Vorteile es bietet und warum es sich lohnt, über den Tellerrand klassischer Bauweisen hinauszuschauen.
Schaumglas ist ein Baustoff, der aus recyceltem Glas gewonnen wird. Alte Flaschen, Fenster oder Gläser werden zu feinem Mehl gemahlen und anschließend bei rund 800 Grad „gebacken“. Dabei entsteht eine poröse, aber extrem stabile Platte, die sowohl wärmedämmend als auch wasserdicht ist. Die Herstellung kommt ohne klassische Glasschmelze aus und nutzt als Triebmittel Glycerin, einen Zuckeralkohol. Das Ergebnis ist ein Material, das nicht nur langlebig, sondern auch vollständig recycelbar ist – und damit ideal für nachhaltiges Bauen.
So ein paar Platten da auf den Boden legen. Das kann jedermann. Und es macht sogar richtig Spaß, weil man wirklich was tolles selbstständig erschaffen kann.
Bo Flöge
Schaumglasplatten sind überraschend belastbar: Sie tragen problemlos Lasten von bis zu 160 Tonnen pro Quadratmeter. Damit eignen sie sich nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern auch für größere Projekte wie Mehrfamilienhäuser oder Gewerbebauten. Besonders im Holz- und Modulbau bietet Schaumglas eine echte Alternative zur klassischen Betonbodenplatte. Die Platten werden einfach auf ein vorbereitetes Splittbett gelegt und können sogar von Laien verarbeitet werden. Das spart Zeit, reduziert den Baustellenverkehr und macht den Bauprozess flexibler.
Du hast innerhalb von einem halben Tag für so ein normales Mehrfamilienhaus deine Betonplatte aus Schaunglasplatten selber hingepuzzelt, bist megaökologisch, extrem zirkulär und bis sogar noch 20 Prozent günstiger als klassisch.
Bo Flöge
Ein zentrales Argument für Schaumglas ist seine Kreislauffähigkeit. Die Platten bestehen aus recyceltem Material und können nach der Nutzung wiederverwendet werden. Das ermöglicht echte Kreislaufwirtschaft auf der Baustelle: Gebäude lassen sich leichter zurückbauen, Materialien können an anderer Stelle erneut eingesetzt werden. So wird nicht nur Müll vermieden, sondern auch der CO₂-Fußabdruck des gesamten Bauprojekts deutlich reduziert. Gerade für Betriebe, die Wert auf nachhaltige Lösungen legen, ist das ein entscheidender Vorteil.
Wir dürfen nicht mehr so massiv bauen. Wie schön ist es denn, wenn wir leichtere Gebäude bauen können, die wir auch wieder verwenden können?
Bo Flöge
Die Umstellung auf Schaumglas als Fundament zahlt sich auch wirtschaftlich aus. Während das Material selbst zu den hochwertigen Baustoffen zählt, spart die einfache und schnelle Verarbeitung erhebliche Kosten. Es entfallen Wartezeiten auf Betonlieferungen, das Einschalen und Ausschalen sowie lange Trocknungszeiten. Für viele Projekte bedeutet das: weniger Stillstand, schnellere Fertigstellung und geringere Gesamtkosten. Besonders bei wechselnden Nutzungen oder Umbauten punktet Schaumglas durch seine Wiederverwendbarkeit.
Die Handhabung von Schaumglasplatten ist unkompliziert. Sie sind leicht genug, um ohne Kran bewegt zu werden, und lassen sich ähnlich wie Pflastersteine verlegen. Ein Splittbett als Untergrund reicht aus, darauf werden die Platten ausgelegt und mit einem speziellen Fleece verbunden. So entsteht eine stabile, wärmedämmende und feuchtigkeitsresistente Bodenplatte. Auch kleinere Teams oder weniger erfahrene Mitarbeitende können diese Arbeiten problemlos ausführen – das entlastet die Fachkräfte und beschleunigt den Baufortschritt.
Innovative Baustoffe wie Schaumglas entfalten ihren Nutzen erst, wenn sie bekannt und konsequent eingesetzt werden. Die Erfahrung zeigt: Selbst die besten Lösungen setzen sich nur durch, wenn sie aktiv kommuniziert und weiterempfohlen werden. Wer mit Schaumglas arbeitet, kann nicht nur eigene Projekte nachhaltiger gestalten, sondern auch als Vorreiter im Betrieb und Netzwerk auftreten. Das stärkt das Image und schafft neue Geschäftschancen – gerade in einem Markt, der immer stärker auf Nachhaltigkeit achtet.
Die größten Preise und die größte Geschichte bringt nichts, wenn man sie nicht auch konsequent weitererzählt.
Bo Flöge
Schaumglas bietet Handwerksbetrieben eine echte Chance, Bauprojekte nachhaltiger, flexibler und wirtschaftlicher umzusetzen. Die Kombination aus einfacher Verarbeitung, hoher Tragfähigkeit und Kreislauffähigkeit macht den Baustoff besonders attraktiv – gerade wenn Zeit und Ressourcen knapp sind. Wer bereit ist, neue Wege zu gehen, kann mit Schaumglas nicht nur Kosten und CO₂ sparen, sondern auch die Zukunftsfähigkeit des eigenen Betriebs stärken.
Hör dir die Podcast-Episode mit Bo Flöge an und teile sie gerne mit Kollegen, wenn du Impulse für nachhaltiges Bauen suchst!
Informiere dich über innovative Baustoffe wie Schaumglas und probiere sie selbst aus – du wirst überrascht sein, wie einfach nachhaltiges und effizientes Bauen sein kann!
In dieser Episode werden praktische Tipps für Handwerksbetriebe vorgestellt, die dir helfen können, deine täglichen Abläufe zu optimieren und mehr Zeit für strategische Aufgaben zu gewinnen.
Du kannst mit einer schrittweisen Implementierung beginnen. Wähle einen Bereich aus, der dir die größten Probleme bereitet, und setze dort die empfohlenen Maßnahmen um. Sobald dieser Bereich besser läuft, kannst du zum nächsten übergehen.
Die Episode stellt verschiedene digitale und analoge Werkzeuge vor, die speziell für Handwerksbetriebe entwickelt wurden. Diese Tools helfen dir, Prozesse zu dokumentieren, Mitarbeiter besser zu koordinieren und den Überblick über laufende Projekte zu behalten.
Die initiale Einrichtung kann je nach Betriebsgröße einige Tage in Anspruch nehmen. Langfristig sparst du jedoch deutlich mehr Zeit, als du investierst. Viele Handwerksbetriebe berichten von einer Zeitersparnis von mehreren Stunden pro Woche nach vollständiger Implementierung.
"Bei Achim wusste ich gleich, dass ich viele Gleichgesinnte treffe!"
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